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Unsere Bustour zur Samaria Schlucht!
 

In der ersten Woche unseres Urlaubs haben wir uns über verschiedene Ausflugsmöglichkeiten informiert.

An erster Stelle stand hier die Samaria-Schlucht. Die uns jeder, den wir fragten empfohlen hatte.
Sie ist die längste und tiefste Schlucht Europas.
Es gab zwei Möglichkeiten diese Tour mit zu machen.
Einmal die lange Strecke, die etwa insgesamt, 14 Stunden dauert und die von der Omalos-Hochebene beginnt. Hierbei legt man eine Strecke von ca.18 km, mit einem Höhenunterschied von 1.200 m zurück. Man durchlauft Felswände die bis zu 600 Meter hoch sind.
Dann gibt es noch die so genannte „bequeme“ Strecke, die insgesamt ca.12 Stunden dauert.
Dies ist eine Alternative für diejenigen, die nicht die ganze Strecke durchwandern wollen, oder es nicht können. Die aber trotzdem die Schlucht besichtigen wollen.

Wir entschieden uns für die bequeme Strecke, die wir dann für Donnerstag gebucht haben.

Früh morgens um 4.40 Uhr kam schon der Bus. Noch sehr müde, fuhren wir erst noch zu anderen Hotels um Leute abzuholen.
BuszurSamariaSchlucht1 
Von Malia aus sind wir an Iraklion, Rethimnon und weiter bis Georgioupoli, immer am Meer entlang gefahren, wo man viele schöne Buchten sieht.
Dann bogen wir links ab, Richtung Süden, vorbei an, Alikampos und weiter bis nach Hora Sfakion. Wir genossen die
Fahrt über die Schönheit, die Kretas Landschaft zu bieten hat.Hora Sfakion
In Hora Sfakion war die Busfahrt erst mal zu Ende.
Da es erst in einer Stunde mit einer Fähre weiter ging, konnten wir uns in aller Ruhe das kleine Dorf anschauen.
Von Felsen eingerahmt lag es da. Alle Häuser weiß gestrichen, mit blauen Türen und blauen Fensterrahmen. Das wirkt sehr romantisch.
Wie so viele Dörfer hat sich auch Hora Sfakion auf den Tourismus eingestellt. Kleine Tavernen, und Andenkenlädchen.
Wir gingen zum kleinen Bootshafen, wo wir erst mal unser Lunchpaket auspackten und natürlich auch Fotos machten.
Am Hafen von Hora Sfakion1  Am Hafen von Hora Sfakion2
Dann besuchten wir ein keines Café, wo wir eine wunderbare Aussicht aufs Meer hatten.
kleine Zigarettenpause  Die Faehre kommt
Wir bemerkten, das die Menschen hier eine besondere Ruhe ausstrahlten.
Viele ältere Einwohner saßen einfach nur da und beobachteten das treiben der Touristen.
Was die wohl über uns Touristen denken, die hier zu hunderten Tag ein Tag aus herkommen, fragte ich mich.

Bald sahen wir auch schon die Fähre kommen, die uns nach Agia Roumeli bringen sollte.
Loutro

In Loutro hielt die Fähre das erste mal an, wo einige Menschen mit ihren Holzkarren schon warteten, um Lebensmittel und was sie noch so benötigten von der Fähre abzuholen.
 
Loutro  Loutro1

Dann ging es weiter.
 Auf der Faehre Auf der Faehre 1
  
           Kurz vur der Ankunft in Agia Roumeli
 
Nach einer einstündigen Fahrt, sahen wir das Dorf Agia Roumeli.
 Agia Roumeli
Ab hier muß man noch ca. eineinhalb Stunden laufen, um zu den Pforten der Samaria- Schlucht zu gelangen.
Hier im Süden war es noch viel heißer und für uns, die noch nie eine lange Wanderung gemacht hatten, ganz schön anstrengend.
 

Doch wir waren froh, das wir die Tour mitgemacht haben.
Das muß man einfach mal gesehen haben. Hier gibt es noch eine unverfälschte Flora und Fauna, da das Gebiet der Samaria-Schlucht 1962 zum Nationalpark erklärt worden ist. Der Pfad ist ein Flußbett eines Sturzbaches, der in den Wintermonaten das Schmelzwasser der Weißen Berge in das Libysche Meer hinunter führt.
 

Die schmalste Stelle der Schlucht ist grade mal 3,5 m breit.
An manchen Stellen lagen riesige Felsbrocken und an
den steilen Felswänden, die bis zu 400 m in die Höhe ragten, wuchsen sogar Bäume.
 
 
 
 
Erstaunlich wie die Natur das so macht.
Irgendwann kamen wir an einen Rastplatz, rechts war ein eingezäuntes Gehege, wo ein weißer Esel stand.
 

Dahinter sah man eine ganz kleine Kapelle.
Auf dem Rastplatz konnte man sich aus einer Quelle frisches Wasser in die Flaschen füllen, was wir auch taten.
Jetzt war es Zeit, zurück zu gehen, da wir noch gerne im Libyschen Meer Baden wollten. Auf dem Rückweg haben wir dann noch einige Fotos gemacht.
 

Unten wieder angekommen kauften wir uns noch ein paar Andenken. Dann gingen wir direkt zum feinen Kiesstrand und nahmen ein erfrischendes Bad.
Das Wasser war Glas klar und warm. Leider kam bald darauf auch schon die Fähre und so verließen wir Agia Roumeli.


Um aber eine Vorstellung von der Tour zu bekommen, ist es besser, wenn Ihr Euch unsere Fotos anschaut.
Viel Spaß.  
 
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