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Unsere schöne Zeit in Malia!                        (schaut Euch auch den Bericht  - Unser Hotel in Malia - an)

Über Malia liest man sehr viel Positives aber auch Negatives.
Wir können eigentlich nur Positives berichten, was wohl auch mit der Lage unseres Hotels zu tun hat.
Unser Hotel war das Phaedra Beach und liegt etwas weiter östlich, zu Sissi, direkt am Meer.
Unser Hotel
Als wir das erste mal von unserem Hotel aus zu Fuß zum lebhaften Zentrum von Malia liefen, kamen am Anfang nur ein paar Restaurants, Kaffees und kleine Einkaufsläden.
Hier war es, abgesehen von den Bussen, Mopeds und Quads die hier den ganzen Tag vorbei fuhren, noch (relativ) erträglich.
Was uns sehr gefallen hat, waren die Zikaden, die man rund um die Uhr hörte.
in Malia Stasse in Malia
Nach ca.2 km waren wir mitten drin.
Hier war die Hölle los. So ein Gewühl, Wahnsinn.
Wir mußten aufpassen, das wir nicht von einem der Reisebusse, die sich hier ihren Weg durch die engen Straßen bahnten, gestreift wurden oder von einem Quad die es hier anscheinend zu hunderten gab, erfaßt wurden.
Egal wo wir hinschauten, rechts, links, geradeaus, überall Pubs, Restaurants, Einkaufsläden und Quad Verleiher.
Wir haben uns erst mal an einer lebhaften Kreuzung in ein Bistro in die erste Reihe gesetzt und das rege Treiben beobachtet.
Es macht Spaß, zu zusehen, wie einige Anfänger die sich ein Quad oder ein Auto gemietet haben versuchen über die Kreuzung zu fahren, was hier wirklich nicht einfach ist.
Hier scheint es überhaupt keine Verkehrsregeln zu geben.
Aber irgendwie schafft es dann doch jeder.
 

Aber am meisten haben uns die vielen Busfahrer imponiert, die hier durchfahren müssen, um Urlaubsgäste abzuholen oder wieder zum Hotel zu bringen. Ruhig und gelassen schaffen sie jede Kurve und wenn es noch so eng ist. Erstaunlich(und immer eine Hand am Handy).
Nach zwei Cocktails sind wir durch die Straßen und Geschäfte gelaufen. Hier bekommt man alles was das Herz begehrt.
An jedem Restaurant an dem wir vorbei gingen, sprach man uns an und versuchte uns mit besonderen Angeboten hinein zu locken, was manchmal etwas nervig sein konnte.
Irgendwie taten die mir aber leid, da die Konkurrenz riesengroß ist.
Die meisten Pubs, Restaurants, und Discos sind auf Engländer eingestellt, da sie einen wesentlichen Anteil der Urlauber stellen.
Englisch Kenntnisse sollte man hier mitbringen mit Deutsch kommt man hier nicht sehr weit.
Als wir weiter so durch die Straße gingen, sah ich auf einmal ein kleines Schwimmbecken mit Liegestühlen drum herum. Hier mitten im Gewühl gab es doch tatsächlich kleine Hotels.
Für ein paar Stunden zum Bummeln und Einkaufen ist das ja ganz schön hier, aber wenn ich hier für zwei Wochen untergebracht wäre, würde ich verrückt werden.
Danach bräuchte ich direkt noch mal zwei Wochen Urlaub, um mich davon zu erholen.

Später sind wir dann bis nach Stalida gelaufen, hier hat es uns auf Anhieb noch besser gefallen.
Anders als in Malia Stadt, gibt es hier Restaurants, direkt am Meer, mit einer wunderschönen Aussicht.
Als wir uns in ein gemütliches Restaurant setzten,
hatten wir echt Glück und bekamen den Sonnenuntergang mit und wie die Lichter auf der Insel angingen. Einfach toll.
Jetzt wußten wir auch warum fast jeder ein Quad hat. Es ist nicht teuer, man kommt schnell überall hin und Parkplätze findet man auch überall.
Immer wenn wir jetzt nach Malia Stadt oder Stalida wollten haben wir uns für die Zeit ein Quad gemietet, was wir immer günstig bekamen(15,00 Euro pro Tag).
Tom auf Quad Babsi auf Quad
Was das Baden angeht, Malia an der Nordküste besitzt hervorragende Sandstrände und es gibt genügend Wassersport - Möglichkeiten.
Wichtig aber sind hier Badeschuhe, da sich Steine und Felsen im Wasser befinden.
Das Wasser ist Glasklar und die herrlichen Wellen laden zum Wellenreiten mit einer Luftmatratze ein.
Aber auch das Schnorcheln macht hier richtig Spaß, wir haben viele verschiedene, Fischschwärme beobachten können.
Am Meer1  Wellenreiten
Bei Malia  Meer2
Sehr Interessant fand ich auch den Palast von Malia. Die Ausgrabungsstätte befindet sich direkt hinter dem Ort Malia.
Er ist der drittgrößte Palast aus minoischer Zeit.
Die Ausgrabungen werden auch noch heute von Franzosen durchgeführt, die sich die Rechte 1921 erwarben. Der Palast gruppiert sich um einen Zentralhof. Hier befinden sich Magazine, die Wirtschaftsräume und die Repräsentations- und Wohnräume.
Im Westhof kann man noch den erhöhten Prozessionsweg erkennen.
Eine Besonderheit in Malia ist ein runder Stein (Kernos) mit 35 Vertiefungen. Man nimmt an, das es sich um einen Opferstein handelt, in dem Erstlingsprodukte wie Samen, Wein und Öl gelegt wurden.
nördlich des Palastes liegt eine Platzanlage, die einem römischen Marktplatz gleicht. Sie wird deshalb Agora genannt.
Nach einem kurzen Spaziergang in Richtung Küste kamen wir zur "Goldgrube" von Malia. Hier wurden die berühmten "Bienen von Malia" gefunden. Sie kann man im Museum von Iraklion sehen.

     Kapelle     Kapelle1
Brunnen neben der Kapelle Aussicht1 Aussicht2
Einmal fuhren wir mit unseren Quad in eine kleine Seitenstraße und kamen zu einem kleinen Bootshafen.
Etwas weiter, einen Schotterberg hinauf, entdeckten wir einen Platz mit einer kleine Kapelle.
Zum Glück hatten wir den Fotoapparat dabei.
Von hier aus hatte man eine wunderschöne Aussicht aufs Meer.
Let`s drink Mythos-Beer
SonnenuntergangMalia Sonnenuntergang in Malia Letzter Tag auf Kreta
Ja, das war Malia im September 2006 und wir kommen gerne wieder.

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