Von Agia Galini nach Agios Nikolaos
zurück
Schon um 6.00 Uhr fuhren wir los.
Wir fuhren von Agia Galini nach Timbaki, weiter nach Mires, Asimi und Pirgos.
Von Pirgos wollten wir dann weiter nach Ano Viannos aber irgendwie
sind wir dann von der eigentlichen Straße abgekommen und sind einen großen Bogen gefahren. ( Auf der Straßen Karte sieht alles einfacher aus.)
Jetzt waren wir in Demati gelandet, was aber auch nicht schlimm war.
So machten wir erst mal auf einen Parkplatz eine Pause.
Hier gibt es ein Denkmal, das wir natürlich Fotografiert haben.
  
Irgendwann kam dann Ano Viannos.
Hier steht ein sehr großes Denkmal, mit dem Namen:
Trauriges Erbe unserer Vorfahren!
Vom 12-14 September 1943 wüteten Deutsche Wehrmachtssoldaten in der Region.
Als Vergeltung für einen Partisanenüberfall töteten Sie 440 Menschen der Dörfer: Ano Vianos, Pefkos, Kato und Epano Symi. Die letzten drei wurden zudem niedergebrannt. Epano Symi wurde nie wieder aufgebaut und steht als bedrückendes Mahnmal zerstörter Menschlichkeit zur Besichtigung. Die Namen aller Ermordeten sind auf neun Steingestalten geschrieben.
                 
              
Das stimmte uns sehr Nachdenklich, und wir haben noch sehr lange darüber geredet. Auf unsere Vergangenheit  können wir als Deutsche weiß Gott nicht stolz sein, und ich würde, wenn es ginge, das Geschehen am liebsten sofort Rückgängig machen.
Wir finden das jeder Besucher Kretas sich für diesen unmenschlichen Teil der Geschichte etwas Zeit nehmen sollte.

Etwas später!
Von hier hat man eine wunderbare Aussicht.
Am Parkplatz gibt es dann noch diese kleine Kirche.
 
Rechts von dem Denkmal, auf der anderen Seite der Straße, gibt es ein Kaffee-Restaurant mit ebenfalls sehr schönem Blick aufs Meer.
Schnell noch alles Notieren und dann geht es auch schon wieder weiter.
Nach drei Stunden Fahrt, kam endlich ein Schild mit dem Hinweis:
Wir parkten unser Auto am Hafen von Agios Nikolaos und gingen gemütlich am Meer entlang, keine
Ahnung wo wir auskommen würden.
Eigentlich wollten wir gerne zu dem bekannten Voulismeni-See.
        
        

Hier könnte Thomas Stundenlang sitzen bleiben.
        
Jetzt kamen wir an einem kleinen Strandabschnitt vorbei.
Hier reiht sich ein Hotel an das andere.
              
 
Etwas weiter kam das Kunstobjekt von Nikos Sotirialis, errichtet im Jahr 2000.
 
Als nächstes sahen wir die vorgelagerte Insel mit dem Namen Psira.
Außer dem Papa der kleinen Kirche, darf niemand diese Insel betreten, da diese ein Naturreservat für die kretische Wildziege Agrimi ist.
 
Jetzt waren wir endlich da.
Das ist Agios Nikolaos:
              
 
Schiffe die zu den verschiedenen Inseln fahren, wie z.B. nach Spinalonga, Sitia, Pireaus u.s.w.
(Die Insel Spinalonga liegt nur ein paar hundert Meter von der Küste entfernt. bekannt wurde sie als Lepra-Insel. Bis 1957 war sie Lepra-Kolonie.)
 
     

Jetzt waren wir auch an dem bekannten Voulismeni- See.
Der See ist 60m tief, und die Göttin Athene soll hier ein Bad genommen haben.
Um den See reihen sich zahlreiche Tavernen und Restaurants.
            
          
 
Dann entdecken wir noch diese Statur.
 
Nach unserem Ausflug durch die Gassen mussten wir jetzt erst mal eine Pause machen,
bevor wir zurück nach Agia Galini fuhren.
           
           
        
Agios Nikolaos muss man einfach gesehen haben und wir sind froh hier gewesen zu sein.
 


 
Wir hoffen das Euch der Bericht gefallen hat und wünschen Euch weiterhin viel Spaß auf unseren Seiten !
zurück

Nach Oben - zum Seitenanfang

 zurück zur Startseite